From Pastry into Tech

How dare you are to go out of your comfort zone? What does it take to leave the CEO position in a very good and prosperous company, because you feel that you are missing something very important in this digital world?

Nati Bar, the former CEO of Israeli prominent bakery&cafe chain „Roladin“ gave an inspirational talk about her story and her way to a new dream, and the current trends of new digital era. She highlighted that some of the jobs which were considered as stable, have now been changed by completely different jobs, such as AI and Machine Learning specialists, new technology specialists, innovation professionals to name a few. Nati transformed the 5P Porter’s concept to a new 5E concept, where Product is replaced by Experience, the right Place is replaced by Everyplace, and Price is substituted by Exchange.

The conversation brought a lot of questions and our delegation was left with a special mission – to translate 2 accompishments from old to new old. And what about you?) Just dare and do it!

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Start-Up Nation Central

What are the key ingredients of Israel as a startup nation? Ben Yaron, Business Development Manager at Start-up Nation Central told us:

✅ Immigration=Enterprneurship

✅ Israel Defense Forces

✅ Government prioritization

A lot of large corporations come to Israel for talents and deep technologies. ❗️Every 8 hours a new start-up is etablished!

‼️ Israel has more companies listed on NASDAQ than any country besides the USA and China!

These facts are very impressive and they really impressed our Swiss delegation of business people from different fields and backgrounds, who came for a week to Israel to learn about the country, companies and High-Tech innovations.

#hwzinisrael

#swissdelegation

#israelinnovation

15,3 Billion Dollars for a chip

 

„Gam zu l‘tova“ quoted Mois Navon, an engineer and Rabbi who invented the Mobileye chip, while telling his amazing story full of rises and falls on the way to the company which was recently bought for billions of dollars by Intel. But not only that! He disclosed the secret of the Israeli innovation success.

In his presentation Mois showed how a „car-toy company“ transformed into a company which saves lives of people on the road and is now developing the first system on the market for autonomous vehicles.

Thank you very much for such an inspirational talk!

#hwzinisrael #swissdelegation #israelinnovation

Mama Sport

Endlich habe ich es zum Sport geschafft.

Mit einer Freundin habe ich zum ersten Mal Mama Sport ausprobiert. Das ist ein Workout für Mütter mit Babies.

Die Babies liegen in der Mitte und spielen.

Rosa hat die erste halbe Stunde gut mitgemacht, danach wollte sie auf den Arm.

Ich habe versucht mit ihr auf dem Arm weiter zu trainieren. Sie hat mich aber auch gerettet. Nach 9 Monaten zum ersten Mal trainieren, ist ziemlich anstrengend. So konnte ich ein Paar Pausen einlegen.

Nun muss ich heute die Muskelschmerzen überleben und nächste Woche geht es wieder zu Mama Sport. 🏃‍♀️

#mamasport #businessmom

Fun Facts zur Knessetwahl

  • Das bestimmende Thema des Wahlkampfes bei fast allen Parteien (außer Likud) war „Bibi verhindern.“
  • Eines der heißen Themen war die Legalisierung von Marihuana.
  • Briefwahl gibt es in Israel nicht. Nur Diplomaten und Soldaten im Dienst dürfen auch im Ausland wählen.
  • „Stark“ und „schwach“ waren die Schlüsselbegriffe der meisten Kampagnen.
  • Nur vier Parteien haben Vorwahlen (primaries) zur Bestimmung der Listenplätze abgehalten.
  • Es gibt vier Parteibündnisse bei dieser Wahl.
  • Eine Moderatorin und eine Hollywoodschauspielerin haben sich in den Wahlkampf eingemischt.
  • Twitter hat ein eigenes Icon für den Hashtag #IsraelElection2019 israel_generalelection_2019
  • Die Sperrklausel beträgt 3,25%.
  • Der Wahltag (Dienstag) ist ein landesweiter Feiertag. Es wird nicht am Wochenende gewählt.
  • Likud hat beschlossen, keinen Wahlkampf auf Russisch zu machen, um Liberman’s Partei „Israel Beiteinu“ (Unser Haus Israel) zu unterstützen und über die Sperrklausel zu retten. (Ausnahme: In Haifa gibt es auch russische Wahlplakate von Likud)
  • In der Wahlkabine wird kein Kreuz gemacht, sondern ein Zettel mit dem Kürzel der Partei in einen Umschlag gesteckt.
  • Es gibt keine Erst- und Zweitstimme und man wählt nicht den Premierminister direkt. Man wählt nur eine Partei.
  • 40 Parteien stehen 2019 zur Wahl, so viele wie noch nie.
  • Die Parteien geben nach der Wahl dem Präsidenten eine Empfehlung ab, wem er den Auftrag zur Regierungsbildung geben soll.
  • Es ist gesetzlich verboten, Göttlichen Segen gegen Stimmen im Wahlkampf zu versprechen oder Fluch für Stimmen für andere Parteien anzudrohen.
  • Viele Wahlumfragen wurden per SMS durchgeführt, was Teile der Bevölkerung ausschließt: Ultraorthodoxe können auf ihren Koscher-Telefonen keine SMS empfangen oder verschicken.

Salonkolumnisten: Das Diktat der Uhr

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Nach dem Ende der Zeitumstellung, wie sie die EU geplant hat, müssen wir uns für eine Zeit entscheiden: Soll es die ganzjährige Sommerzeit sein?

Mehr auf Salonkolumnisten.com

Und das sagt der Leser Patrick Pinkepank dazu:

IsraElex19 – die kleinen Parteien werden die Wahl entscheiden

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Schon von Anfang an war klar, dass der Wahlkampf in Israel dieses Jahr ein ganz besonderer wird. Es gab den Geheimfavoriten Benny Gantz, der bevor er auch nur ein Wort sagte, bei den Umfragen 15 Knessetsitze erreichte. Erst Wochen später wusste man überhaupt, wer diese Sitze außer ihm besetzen würde. Es sah nach einem Rennen zwischen Netanyahu und Gantz aus. Als ehemaliger Militärchef und als durchaus charismatischer und charmanter Mann, hatte Gantz sofort das Vertrauen großer Teile der israelischen Bevölkerung. Damit hat er aber hauptsächlich den in den Umfragen bisher zweitplatzierten Yair Lapid unter Druck gesetzt. Am Ende waren beide gezwungen, sich zusammen zutun, um gegen Netanyahu eine Chance zu haben.

 

Bei den Wahlumfragen der letzen Woche lag die Liste Blue&White von Gantz und Lapid bei 36 und der Likud von Netanyahu bei 30 Sitzen.

Doch der politische Stratege Netanyahu hat schon am Anfang des Wahlkampfes im Januar vermutet, dass sich die Parteien im Zentrum auf irgendeine Art und Weise zusammenschließen werden und er womöglich die Wahl verliert. Er befürchtete, dass ein Paar rechte Parteien, die ihn womöglich in eine Koalition retten können, unter der Sperrklausel von
3,25% fallen könnten und somit den Einzug in die Knesset verpassen würden. Er sorgte daher dafür, dass drei rechte Parteien eine gemeinsame Liste gründen: Die sehr umstrittene Liste besteht aus Bayit Yehudi, National Union und Otzma Yehudit. Seine Rechnung ist aufgegangen. Im Schnitt erreichen sie sieben Sitze in den Umfragen.

Meistens kämpften in Knesset Wahlkämpfen zwei größere Parteien um den Sieg. In diesem Jahr aber sind die kleinen Parteien im Fokus. Außer den drei rechten Parteien, die sich zusammengetan haben, können noch einige andere wahlentscheidend sein. Kulanu, die Partei von Moshe Kahlon schafft es nach den meisten Umfragen noch gerade so über die 3,25%-Hürde. Interessant ist, dass er beim letzten Wahlkampf 2015 als Zentrumspartei gestartet ist und jetzt mit dem Slogan „die vernünftige Rechte“ Werbung für sich macht.

Viel schlechter sieht es im Moment um Liberman’s Israel Beytenu aus. Sie scheinen unter der Sperrklausel zu fallen. Dabei hat Netanyahu sogar versucht, Liberman’s Werte aufzubessern, in dem er erklärte, dass der Likud keinen Wahlkampf auf Russisch machen wird. Liberman’s Erfolg war schon immer mit den Stimmen aus der russischsprachigen Community verbunden. Diese ist tatsächlich in den letzten fünf Jahren stark gewachsen, weil es eine neue große Welle von Neueinwanderern aus Russland und der Ukraine gab. Die meisten von ihnen sind allerdings Junge Familien mit einem sehr europäischen Weltbild und politisch eher liberal. Die wenigsten von ihnen werden wahrscheinlich Liberman und seine Partei wählen.

Die arabische Union-Balad liegt in den Umfragen mal knapp über der Sperrklausel, mal knapp drunter. Ähnlich knapp sehen die Umfragen Gesher, die auch als Geheimfavorit am Anfang des Wahlkampfes galt. Zehut wiederum erreicht in den Umfragen stabile fünf Sitze. Sie waren diejenigen, die das Thema Legalisierung von Marihuana diese Woche in die Diskussion eingebracht haben. 

Die ultra-orthodoxe Shas Partei und die linke Meretz stehen auf der Kippe, wobei sie in den meisten Umfragen gerade so über die 3,25% kommen.

Schon am Anfang des Wahlkampfes habe ich in politischen Gesprächen davor gewarnt, zu euphorisch wegen Blue&White zu werden. Auch falls sie die Wahl prozentual gewinnen, werden sie nach dem jetzigen Stand keine Mitte-Links-Koalition bilden können, außer Bibi hat mit seiner Polemik Recht und die Liste von Gantz und Lapid wird versuchen eine Koalition mit den arabischen Parteien einzugehen. Likud’s Slogan im Moment ist „Bibi or Tibi“. Tibi ist einer der Vorsitzenden der arabischen Parteien. Die meisten dieser Parteien sind extrem Anti-Zionistisch und somit trifft Bibi den Angstnerv der Bevölkerung.

Umfragen in der letzten Woche haben ergeben, dass 75% der Befragten sich von einer möglichen Anklage von Netanyahu nicht in ihrer Wahl beirren lassen. Nur 12% sagen, dass die Entscheidung des Generalstaatsanwaltes ihre Wahl beeinflusst und 13% der Befragten haben mit „weiss ich nicht“ geantwortet.

Ich sehe drei Optionen für den Ausgang dieser Wahl:

1.  Zum einen könnte Blue&White die Wahl gewinnen und ein Koalition bilden. Dafür müssten sie aber entweder mit den linken und arabischen Parteien koalieren oder mit den linken und einigen rechten. Beides ist unwahrscheinlich und würde weder eine stabile Regierung bringen, noch strategisch gut für Blue&White sein. 

2. Blue&White gewinnt die Wahl und Netanyahu tritt zu irgendeinem Zeitpunkt davor zurück und der Likud erklärt sich bereit,eine Koalition mit Blue&White zu bilden. Das halte ich im Moment für noch unwahrscheinlicher.

3. Blue&White gewinnt, bekommt jedoch keine Koalition zustande. Dann wird der Auftrag zur Regierungsbildung an Netanyahu übergeben und er bildet eine weitere rechte Koalition. Das halte ich aktuell für am wahrscheinlichsten. Unter anderem, weil die meisten Umfragen zeigen, dass das rechte Lager zwar  nur eine knappe, aber doch eine Mehrheit hat.

Allerspätestens am 9. April werden wir wissen, welche der kleinen Parteien die Wahl entschieden haben!