Gut Schabbes Selfie – Vayigasch

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Eliyah (träumend)

Josef, eine tragische Figur. Diesen Wochenabschnitt lesen wir, wie sich Josefs Traum aus dem Abschnitt Vayeshev erfüllt. Damals träumte Josef, dass seine Brüder sich vor ihm niederwerfen und nun, da es passiert, ist Josef am Ziel?

Als er seinen Traum träumte, war er der Liebling seines Vaters. Besonders durch das besondere, farbenfrohe Kleidungsstück, das sein Vater ihm schneiderte, war es deutlich für alle sichtbar.

Josef überlebte die Gefangenschaft in Ägypten nur, weil er Träume deuten konnte. Wenn man sich die drei genannten Träume ansieht, die des Bäckers, des Weinschenk und des Pharao, dann muss man leider feststellen, dass für die Deutung nicht viel Phantasie vonnöten war. Diese Träume waren alle ziemlich unmissverständlich. Mit G-ttes Hilfe hat er erkannt, dass diese Träume wahrhaftige Visionen sind und hat sie quasi handwerklich geschickt in die Praxis übersetzt.

Tragischerweise hat er seine eigenen Träume falsch, zu phantasievoll gedeutet. Er dachte wohl, er wäre der nächste Führer des Stammes Israel, der Statthalter Jakobs, dessen Liebling er war. Doch es wurde Jehuda. Sein Traum ist genau so praktisch in Erfüllung gegangen, wie die anderen. Die Brüder haben sich tatsächlich vor ihm als König Ägyptens in den Staub geworfen.

Jehuda, der in der vorletzten Woche noch der Hurengänger war, zeigt diese Woche wahre Stärke. Er steht zu seinem Wort und ist bereit, sein Leben für das seines Bruders zu geben. Andere Träume übersetzen und als Pharao umsetzen, das konnte Josef. Aber die Zukunft gehörte ihm nicht.

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