Gaza: Realsatire im BR

br_gaza

Wenn es um Gaza geht, ist einem Journalisten offenbar keine Absurdität absurd genug. Diesen Beitrag im Bayrischen Rundfunk könnte man unverändert in einer Satiresendung ausstrahlen.

Elektronische Lampen mit Hammer repariert, Drohnen als Abwechslung vom tristen Alltag mit bunten Häusern, Stau mit erstaunlich neuen Autos und kein Geld für den Bau von Baracken, eine Pfütze, die Gaza überschwemmt, clownhaft ernste Miene zu den unglaublichsten Moderationen (besonders die Drohnenstory ist „priceless“). Als besonderes Extra noch journalistische Schnitzer wie die Verwechslung von qm und qkm.

Andere haben sich darüber auch schon amüsiert. Siehe hier und hier.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Und jetzt viel Spass mit dem Video:

 

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6 Gedanken zu “Gaza: Realsatire im BR

    1. Stimmt schon, liebe Lila,
      aber zumindest erwähnt der „Rosch katan“ (beshem omro Eliyah) „Waren aus Israel“ (min. ~3:33) die da kämen. Tja, wo ist die ‚BDS-Bewegung‘ wenn man sie mal braucht um Araber zu geißeln? Und wer bezahlt eigentlich für diese mysteriösen „Waren“? Etwa Waren umsonst??

      Zugegeben, wie dieses „Eingeständnis“ aus unserem Markus hier im Nebensatz-Kontext beinahe unfreiwillig anmutend heraus purzelt, als wenn es eigentlich verschwiegen sein sollte aber nicht aufgehalten werden konnte -und nichtmal die Stimme senken brauchte er- das unterstützt die These von Eliyah, daß wir es hier mit nicht ganz ernstgemeintem Journalismus zu tun haben, „Realsatire“ also.

      Und wahrlich für’n M. Rosch gut, daß er von „Waren“ spricht, nicht etwa von „Zuwendungen“, die einzig die israelische Achtung des menschlichen Lebens widerspiegeln. So wird er seinen Job wohl behalten dürfen. Und Israels Steuerzahler, auch wenn durch ARD/Rosch nicht gewürdigt, werden weiter arabisches Leben nicht nur per „Lippenbekenntnis“ achten.

      Der Kernpunkt dieser Reportage ist meines Erachtens -einmal mehr und wie gewohnt von ARD, ZDF, usw.- die Auslassung. Markus Rosch vergißt nicht zu vergessen, wer für the Shlamassel in seiner Anklage gegen die Unmenschlichkeit zwischen bunten Fassaden und horrenden Pfützen verantwortlich ist, nicht wahr?
      Und damit ich’s nicht auch noch auslasse schreibe ich’s mal aus: HAMAS!

      Irgendwelche Gelder die da wären aber dann doch nicht, davon spricht „The Rosh Katan“ auch noch, irgendjemand ’ne Idee, wo so Gelder versickern könnten? Der Schwerkraft hinterher möglicherweise?
      Da sag ich mal (link) „Tunnel!“
      (Wenn auch „nur“ 40%ig.)

      Den Bock abgeschossen aber hat Markus Rosch mit der Pfütze auf der Straße, finde ich, die ihm als drohende Kulisse der Überschwemmung dient. Was will er sagen? Es droht die Sintflut? Wie gut, das Gasa in einem Swimmingpool liegt?

      Was mir am Zen-Buddhismus gefällt ist die klare Ausdrucksweise:
      die Straße überschwemmt die Pfütze.

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