17-jähriger Jugendlicher nach Axtangriff von Polizei erschossen

Ach nein, mein Fehler, die Überschrift, die SPON für diesen Anschlag gewählt hat ist: „Mann attackiert Zugreisende mit Axt – vier Schwerverletzte“. Der Jugendliche ist hier ein vollschuldfähiger Mann und sein selbstverschuldeter, wenn auch fremdverursachter Tod wird erst im dritten Satz des Artikels erwähnt. Dieser Terroranschlag fand nicht in Israel sondern in Würzburg statt, daher wurde auf eine Täter-Opfer-Umkehr in der Überschrift verzichtet. Nur Renate Künast ist darüber offenbar traurig (und erntet für ihren Tweet einen wohlverdienten Shitstorm).

@SPON: Gut gemacht! Weiter so! Das nächste Mal auch für Anschläge in Israel (von denen man leider ausgehen muss, dass sie wieder passieren werden).

kuenastschiessen

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33 Gedanken zu “17-jähriger Jugendlicher nach Axtangriff von Polizei erschossen

  1. Nach Axtangriff? Nicht eher währenddessen?

    Wobei ich es ja auch politisch bildend fände, zu hören, was der nun zu sagen hätte… Mir scheint, bei aller axtmördertypischen Fragilität des jungen Mannes Wandlungserlebnis doch ein wenig arg plötzlich.

    Und eine Polizei, der er bis vor zwei Tagen nie aufgefallen war, sollte daraus nicht unbedingt schließen, dass er bis dahin harmlos und gut war. Auch eine Pflegefamilie, die ihn schon endlose 2 Wochen kannte, muss deswegen noch nicht in alle möglichen Abgründe seiner Seele geblickt haben. Es gibt Menschen, die sind so verschlossen, die überraschen einen noch Tage, nachdem man sie kennenlernte…

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    1. ‚S gibt halt andauernd was Neues unter der Sonne.

      P.S.
      Etwa die zunehmende Ärmlich-, Kärglich-, und Popligkeit des IS, nicht? Im Regionalzug aus oder nach Treuchtlingen. Und nichtmal nur halb ordentlich ausgeführt. Ah wah!, sechs, säzzn.

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      1. @Aristobulus: „Etwa die zunehmende Ärmlich-, Kärglich-, und Popligkeit des IS, nicht? Im Regionalzug aus oder nach Treuchtlingen.“

        Gott ja, vielleicht hätte er sich im Erster-Klasse-Abteil mehr Mühe gegeben.
        Egal, schön Dich hier zu treffen!

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        1. … in der ersten Klasse müsste’s aber was mit der teuren Kettensäge geben, weswegen ein biederer Islamiker die billige Holzklasse vorzieht.

          P.S.
          Auch fein, Dich zu sehen, Gutartigster 🙂 , verzeih mir meine Abwesenheiten von überhaupt überall, ja?, wobei die mir auch kaum was nützen; stecke zur Strafe jetzt seit sieben Wochen im verdammichten einundfünfzigsten Kapitel fest & bräuchte schon eine Kettensäge, um da weiter usf.

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          1. @Aristobulus: „…; stecke zur Strafe jetzt seit sieben Wochen im verdammichten einundfünfzigsten Kapitel fest …“

            Ohne Dein Kapitel (oder wenigstens Dein Verbrechen) zu kennen, wünsche ich Dir eine mildere Strafe, obwohl Du mich ungebührlich neugierig gemacht hast.

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          2. Schankedön a grojsses.
            Wenngleich mein Verbrechen ob dieser verschärften und sich verschärfffenden Buße wahrscheinlich auch a grojsses ist (ach welches wieder-?)
            Der Hessenhenker, den ich heut desob bei Gelegenheit frug, sagt, dass sich im verdammichten einundfünfzigsten Kapitel die Hölle aufthun möge ( https://hessenhenker.wordpress.com/2016/07/20/warum-micheangelo-den-auftrag-bekam/#comment-22196 ), weil sonst einer was verpasst.
            Hmmm, worum’s da überhaupt geht, außer dass ein gewisser Dovid Sternberg da die Wahl hat, ob er zu ihr geht oder es sein lässt, kann ich wohl nicht verraten sich zier, wenngleich es den Ganoven bekanntlich & immerdar da-da-daaauernd an den Ort seiner Missethat zurücketreibt. (Obgleich man, trotz Allem!, selbst darin eine Wahl haben sollen dürfen müsst‘.)

            Gutt Schabbes auch Dir 🙂

            P.S.
            Clas‘ Option B51 wäre wohl auch eine?, Plan B die einundfünfzigste?, dass ich dann doch einundfünfzig urplötzliche 17-Jährige mit Kettensäge einbaue?, aber verfligggst, ich bau ja nirgends-niemals-nich was ein, ich schreib nur hin, was passiert.
            Aber was passiert-?

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          3. Aber wird er doch, zu ihr gehen, wenn und wann sie’s Knöpfele an Drick gibt…. Da hat er doch gar nix zum überlegen, außer: https://www.youtube.com/watch?v=HH4m9EQtjyQ .

            :::Gehn wird er also, jetzt und immerdar::: und jedenfalls länger als das verdammichste aller 51.kapitel dauern kann.

            Muss es Dein Unglück sein? Ist es Dein Glück?

            Also lass ihn und schildere die Folgen.

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      2. Aber ist die nun neu? Die ÄKP, auch als Standalonemodell?

        Im Radio sprachen sie gestern klug und lange und eigenprofilorientiert von einem Amoklauf und einer Strategie der Schwäche; denn es muss ja nicht unbedingt eine Aussage auch des selben Aussagers zur nächsten passen, wenn endlose 2 Minuten dazwischen liegen: Die Wissenschaft, sie wandelt sich.

        Bei der Gelegenheit hat sich Herr Baum um Restbestände meiner Achtung gebracht.

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          1. Das war ja eine fortgeschrittene Diskussion, war das ja, da kann man nicht immer die Grundlagen betonen….

            Außerdem zu einem nähergehenden Anlass. Man typisierte jedoch den Nizzakiller als spontan und schnell radikalisierten Einzeltäter, die Polizei habe ihn als nicht weiter religiösen Kleinkriminellen eingestuft, vom Axtmörder wußtte man es noch nicht sicher…. Dass Polizeien mitunter den Ehrgeiz von Kleinkriminellen unterschätzen, war dann die Erkenntnis des nächsten Tages.

            Ach, es ermüdet so!

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          2. Vielleicht hat man es auch gesagt, aber es war spät und ich musste noch von der Arbeit heim und habe das gehört, damit es meinen Blutdruck und die Augendeckel oben halte… Da fällt auch sowas mal der Pendleramnesie zum Opfer.

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          3. Aber irgendwas war da.
            Wenngleich der, der da was gemacht hat, dann doch nicht, nein?
            Wie beim Nizzafahrer, der erst auch nur ein Amokfahrer gewesen sein soll, aber jetzt sind es schon fünf oder sechs, die da mit Amok geliebäugelt haben sollen. Wird gesagt.
            Hapüüh, s war aber nur Amok und kein Islam. Alles nochmal fast gutgegangen.

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          4. Ahaaaber! Droht das nicht die Amokfeindlichkeit zu fördern? In der Bevölkerung da so? Wo dadrin doch schon bereits die Islamfeindlichkeit west und webet? Und ist Amok nicht auch etwas, was nur Kulturimperialisten ablehnen, so eurozentrische?

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          5. Aber doch, leider muss man es sagen, etwas grobklastischer… Falls Du da mal nach’m Reim suchen solltest, und bombastisch .schon hattest und die anderen -astische alle nicht passen.

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          6. Nee, nicht ein Herz.

            Ein Empfinden für zu sühnende Schuld, sie bestehe oder sie bestehe nicht und bestenfalls habe sei keinen Zusammenhang mit der aktuellen unbedingten Sühnetat, sie aber so tief wie unklar empfunden…

            Insofern ist Amok ideal.

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          7. Yep, Clas, das große Amok, die große Verweigerung, weil man so keine anstregenden Unterschiede mehr ziehen muss, und überhaupt sind das sich Machen von Gedanken und besonders deren Konsequenz ja viel zu anstrengend: Also Zack-Amokmachen, einfach so (freilich nach langer Planung, aber was ist die schon, die lässt man dann einfach hinter sich. Weil’s so einfach ist, plötzlich spontan zu sein.)

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  2. SPON hatte einen massiven Rückfall:

    http://www.spiegel.de/panorama/bayern-explosion-in-ansbacher-innenstadt-ein-toter-a-1104496.html

    Sie titeln: 27-Jähriger tötet sich in Menschenmenge mit Sprengsatz

    Wow. Da muss man erst mal drauf kommen. Als ob die Selbsttötung die Absicht und die Menschenmenge ein Kollateralschaden war. Richtig wäre: Selbstmordattentäter sprengt sich in Menschenmenge in die Luft – Drei Schwerverletzte

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      1. Zu zahm, der Artikel 🙂
        Auf der Freifläche für Selbstmordbomber müssten schon massenhaft Mohämme-Karikaturen stehen nebst holografischen Projektionen von Juden.
        Vorsicht, Trigger!
        Weitergehen weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen.

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  3. Nun, er hatte es ja mehrfach versucht, vorher, sich umzubringen…. Einzelheiten weiß ich da nicht.

    Jahrelange Übung im Formulieren schiefer überschriften zum Thema kann sich leider verselbständigen, wie wir da sehen können.

    In der Zeit (?) wird eine Veranstaltungsverantwortliche der Stadt zitiert, die den Knall hörte, hinging und da einen Toten sah und die Ruhe bewahrte.

    .

    Kein Wort von Verletzten, die ja nun doch nach so kurzer Zeit noch da gewesen sein müssen.

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    1. Deutscherseits ist man mit so was erstaunlich überfordert, nicht?
      Entweder es wird komplett verdrängt, wer da warum was gemacht hat, damit rückwirkend bloß nichts passiert sei (wie in Köln zu Anfang des Jahres); oder es bricht wie in München stadtweite Panik aus, weil wer auch immer sofort wieder und überall was machen könnte.

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    2. Mag‘ ja sein, dass er es vorher mal probiert hat. Aber so wie ich das gelesen habe, war es ein Ritzen in die Arme. Das ist so als würde man über einen Verkehrssünder, der zu schnell war sagen, er hat probiert, sich umzubringen. Stimmt ja auch irgendwie.
      Hier hat er probiert, sich selbst als Waffe zu nutzen um andere umzubringen. Ein reiner Selbstmord war das nicht, es war ein Selbstmordanschlag. Wobei die Betonung auf „Mordanschlag“ zu legen ist.

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