Burkiniverbot ist antisemitisch

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Mein Passfoto

Als ich nach der Hochzeit meinen deutschen Pass in Hamburg verlängern wollte, kam ich zum Einwohnermeldeamt mit meinem alten Pass, Passfotos und sonstigen Dokumenten. Nach langem Warten kam ich endlich zu einer Beamtin und gab ihr meine Unterlagen. Sie sagte wie aus der Pistole geschossen, ich könne auf dem Passfoto keine Kopfbedeckung tragen. Daraufhin erklärte ich ihr, dass gläubige jüdische Frauen nach der Hochzeit eine Kopfbedeckung tragen. Diese variiert vom Kopfband über Mütze bis zur Perücke. Die Beamtin schaute mich ungläubig und gleichzeitig begeistert an und sagte, sie müsse das überprüfen.

Nach einer Weile kam sie wieder und erzählte mir ganz begeistert, was sie darüber alles im Internet gefunden hat. Die Religionsfreiheit hat in meinem Fall gesiegt: Auf meinem Passfoto trage ich eine Kopfbedeckung.

Viele gläubige jüdische Frauen und Mädchen tragen Badeanzüge, die dem Burkini sehr ähnlich sehen. Daher ist der Burkiniverbot nicht nur ein Angriff auf die Religionsfreiheit der muslimischen Frauen, sondern auch der jüdischen.

lorifront
Koscherer Badeanzug für Frauen

Zwei große Diskussionen haben in den letzten Tagen und Wochen die Schlagzeilen beherrscht: Das Burkaverbot in Deutschland und das Burkiniverbot in Frankreich.

Wie passt es eigentlich zu unserer freiheitlich denkenden Gesellschaft, dass wir nur noch über Verbote sprechen? Manchmal kommt es mir vor, als wären unsere Grundrechte, etwa das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und die Religionsfreiheit, anderen, zweifelhaften Werten untergeordnet worden. Gibt es etwa ein Recht auf freie Fleischbeschau an Europäischen Stränden, von dem ich nichts weiss?

In der Burka sehe ich persönlich eine eindeutige Unterdrückung der Frau. Wenn man eine Frau religiös zwingt, ihr Gesicht komplett zu verdecken, macht man aus einer Frau einen Gegenstand, der nicht mit der Außenwelt kommunizieren darf. Das finde ich widerlich.

Beim Burkini ist aber eine ganz andere Geschichte. Wenn eine Frau aus religiösen oder aus irgendwelchen anderen Gründen ihren Körper am Strand nicht komplett zeigen möchte, hat kein Mann oder Polizist das Recht, sie zum Ausziehen zu zwingen. Was ist das für eine Frechheit?

In Israel gibt es jede Menge Frauen in Burkinis und koscheren Badeanzügen an den Stränden. Der eine oder andere guckt vielleicht komisch, doch man respektiert die Freiheit auf religiöse Ausübung.

Wieso führt man eigentlich so viele Debatten über Frauen? Lasst uns doch mal darüber sprechen, wie die Männer der zivilisierten Gesellschaften am Strand angezogen sind.

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18 Gedanken zu “Burkiniverbot ist antisemitisch

  1. Es geht wohl eher um das Herumdoktorn an Symptomen. Wobei man die Hoffnung nicht aufgibt, daß der „Euro-Islam“ -wie der Wortpräger Bassam Tibi inzwischen selbst nicht mehr daran glaubt- funktionieren könnte.

    Die Anti-Islam-Bewegungen scheinen insgesamt es mit der Trennung (zwischen Islam und Judentum…) nicht so genau zu nehmen, meines Wissens nach zB will auch die AFD („islamkritische“ Partei in Deutschland) die Brit Mila verbieten.

    Aus Frankreich gibt es solche Meldung:
    Marine Le Pen: Wearing kipahs should be banned.

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    1. Den „Euro-Islam“ des Bassam Tibi hatte ich erwähnt, und daß dieser daran selbst nicht mehr glaube.

      Das, und viel interessantes mehr, ua., Deutschland und die Migration, läßt sich, zB., aus einem Interview mit Bassam Tibi vom 8.Juli 2016 entnehmen; nachzulesen (link) hier.

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  2. „Viele gläubige jüdische Frauen und Mädchen tragen Badeanzüge, die dem Burkini sehr ähnlich sehen.“

    Damit kann aber nicht der oben abgebildete „Koscherer Badeanzug für Frauen“ gemeint sein?
    Der sieht doch eher nach sexy Strandkleid im 70er Jahre-Retrostil aus.
    Wenn das wirklich alles ist, geht es frommen jüdischen Frauen vergleichsweise gut.
    Obwohl, zwei Fragen stellen sich mir da schon.
    1. Trägt Frau da noch was drunter?
    2. Wie kopfsprungtauglich ist dieser Badeanzug?

    „Manchmal kommt es mir vor, als wären unsere Grundrechte, etwa das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und die Religionsfreiheit, anderen, zweifelhaften Werten untergeordnet worden. Gibt es etwa ein Recht auf freie Fleischbeschau an Europäischen Stränden, von dem ich nichts weiss?“

    Zu letzterem, das Recht gibt es tatsächlich. Allerdings nur an speziell gekennzeichneten Teilen europäischer Strände. Nämlich an FKK-Stränden.
    Und ja, es gibt tatsächlich etwas, dem sich sowohl das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und als auch die Religionsfreiheit unterordnen müssen. Dem (weltlichen) Gesetz.
    Deswegen müssen im besonderen Verbote, die in die Grundrechte eingreifen, wohlbegründet und ausgewogen sein.

    Im vorliegenden Burkinistreit wird es etwas knifflig.
    Aus dem Bauch heraus möchte man die Sache am liebsten unter leben und leben lassen abhaken.
    Wäre da nicht der expansive Charakter des politischen Islam, der immer nach dem Motto handelt: „Was euer ist, ist auch unser. Aber was unser ist, geht euch nichts an.“
    Somit ist der muslimische Burkini eben mehr als nur ein Kleidungstück für Frauen, die „aus religiösen oder aus irgendwelchen anderen Gründen ihren Körper am Strand nicht komplett zeigen möchte(n)“.
    Er ist auch ein stückweit Eroberung.
    Das unterscheidet ihn von seinem jüdischen Pedant.

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  3. Damit kann aber nicht der oben abgebildete „Koscherer Badeanzug für Frauen“ gemeint sein?
    Der sieht doch eher nach sexy Strandkleid im 70er Jahre-Retrostil aus.
    Wenn das wirklich alles ist, geht es frommen jüdischen Frauen vergleichsweise gut.

    Es gibt verschiedene Stile und auch verschiedene Meinungen was man alles bedecken soll. Und natürlich auch persönliche Eitelkeiten. Meist kann man sich im Judentum auf das Bedecken von Knie-Ellbogen-Schlüsselbein und alles dazwischen einigen. Plus Kopfbedeckung für verheiratete Frauen. Das abgebildete Kleidungsstück ist tatsächlich etwas knapp, aber es geht schon in die richtige Richtung. Einfach mal suchen nach HydroChic, Aqua Modesta, MarSea Modest 😉

    Obwohl, zwei Fragen stellen sich mir da schon.
    1. Trägt Frau da noch was drunter?

    Von einer Trägerin desselbigen: Es ist Badekleidung, aus Badestoff. Aus hygienischen Gründen sollte man zumindest im Schwimmbad keine normale Kleidung darunter tragen. Es ist auch im nassen Zustand blickdicht. Meins hat einen extra BH den man drunter anzieht, aus dem gleichen Stoff. Ich denke das haben auch andere Marken. Ansonsten kann man ein Bikinioberteil drunterziehen zur Stütze.

    Wie kopfsprungtauglich ist dieser Badeanzug?

    Ich steh nicht so auf Sprünge, keine Ahnung. War aber schon unter Wasserfällen, in Whirlpools, rutschen, habe mit anderen gerungen um sie zu tunken. Geht alles. Ich denke es kommt etwas auf das Modell an. Meins ist quasi eine Leggins und ein Kleid darüber. Das Kleid hat mich am Anfang genervt mit Hochrutschen, dann hab ich es an den Seiten an der Leggins befestigt.

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    1. „Meist kann man sich im Judentum auf das Bedecken von Knie-Ellbogen-Schlüsselbein und alles dazwischen einigen.“

      Ich kenne allerdings auch orthodox-jüdische Frauen, die ausschließlich knöchel- oder bodenlange Röcke tragen, welche die Beine wirklich komplett bedecken.

      So wie hier:

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  4. Hier noch der „politische“ Teil des Kommentars, den ich vorher vergessen habe. Ich denke wir sollten die Frage stellen was die Folge des Verbots ist. Wird sie sein dass die „armen rechtlosen unterdrückten“ muslimischen Frauen nun von ihrem Ehemann/Vater/XY die Erlaubnis bekommen im Badeanzug oder gar Bikini am Strand zu sitzen? Das glaubt doch nicht ernsthaft jemand. Allerhöchstens werden sie (wenn das erlaubt bleibt) in normaler Straßenkleidung am Strand sitzen und nicht mehr schwimmen können. Oder erst gar nicht mehr an den Strand gehen.

    Damit haben wir diesen Frauen total geholfen sich zu befreien, yeah /sarkasmus aus

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  5. Das ganze Geheimnis Ihrer Zeilen finde ich in folgenden Worten:
    „Wenn man eine Frau religiös zwingt, ihr Gesicht komplett zu verdecken, macht man aus einer Frau einen Gegenstand, der nicht mit der Außenwelt kommunizieren darf. “
    Sie haben selbstverständlich recht: erst wenn Burkini und/oder Burka unter Zwang angelegt werden müssen – dann sind beide Kleidungsstücke sofort ein Kennzeichen brutaler Unterdrückung.
    Leider wird die Diskussion hier in Europa keineswegs unter diesem Aspekt geführt; er wird sogar leidenschaftlich ignoriert oder gleich ganz einfach mit einem bestimmenden: „Stimmt ja gar nicht!“ kommentiert.
    Weder Burka noch Burkini stellen für irgendjemanden eine Gefahr dar, die reinen Fakten zeigen, dass es in ganz Europa noch nie einen Anschlag von Burkaträgerinnen gegeben hat. Die Kleidung wird lediglich zum Angriffsziel gemacht.
    Stimmen wie die Ihre werden zwar zur Genüge laut, aber niemand hört hin. Sie werden sich bei passender Gelegenheit für Ihren Beitrag den Anwurf anhören dürfen, dass Sie zweifellos zu diesem Beitrag von Ihrem brutalen, unterdrückenden Mann gezwungen worden sind. Vermutlich unter Androhung von Schlägen hat er Ihnen die geschriebenen Zeilen Wort für Wort diktiert.
    Die Freiheit, sich nach Wille und Meinung ausdrücken zu können steht in Europa immer nur dem zu, der sich in die Reihen der Antisemiten und Islamophoben einreiht – alle anderen haben still zu bleiben.

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    1. die reinen Fakten zeigen, dass es in ganz Europa noch nie einen Anschlag von Burkaträgerinnen gegeben hat.

      Das stimmt zwar wahrscheinlich, aber es wurden durchaus Verbrechen von Burkaträgern (männlich) verübt. Eine offene Gesellschaft sollte nicht leichtfertig vorschreiben, was wer wie anzuziehen oder auszuziehen hat, aber Vermummung ist etwas, das nur in Ausnahmefällen erlaubt sein darf. Ich würde als Lehrer oder Kindergärtner keiner vermummten Person ein Kind übergeben, würde als Ladenbesitzer keinem vermummten Zutritt gewähren und überhaupt in allen Situationen, wo man den Gegenüber als Menschen erkennen können muss, mir eine Burka verbitten. Nicht umsonst dürfen Motorradfahrer nicht mit Helm eine Bank betreten.

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    2. Nicht das Stück Stoff, sondern die Gesinnung dahinter ist das Problem. Rechtsradikal konnotierte Kleidung kann man in der Regel auch nicht juristisch sauber verbieten, es würde aber niemandem einfallen, die Diskussion mit dieser Feststellung auch schon lapidar zu beenden. Wem zu Burka und auch Kopftuch nicht mehr als legalistische Binsen einfallen, der ist ein wahres Echsenhirn oder wahrscheinlicher, ein Beschöniger und Dummsteller vor dem Herrn.

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    3. @echsenwut,
      das ist doch was für Dich, nicht wahr?
      https://tapferimnirgendwo.com/2016/09/24/die-tapfer-im-nirgendwo-herausforderung/

      „Moslem, Moslem, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“, so oder eigentlich „nur“ so ähnlich hattest Du doch mal „die Juden“ schreien „gesehen“, oder? Irgendwas von „nuke ‚em all!“, nicht wahr?
      Tapfer im Nirgendwo bietet Dir die unverhoffte Chance Deine erschütternden Beobachtungen über „die Juden“ darzulegen…

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        1. Dein Mitleid ist vielleicht so ehrlich wie Deine Haltung zu Juden. Du schreibst hier bei Freunden von mir, und ich erlaube mir die Ehrlichkeit auf Deine Doppelgesichtigkeit hinzuweisen. Hier schreibst Du „schön“, dort schreibst Du „häßlich“, und ich habe Dir (sozusagen „symbolisch“) zurückgetragen, was Du andernorts liegen gelassen hast. Zum Glück war kein Zünder dran? Danke für Deine Rückmeldung.

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          1. Du solltest das mit der „Doppelgesichtigkeit“ noch einmal überdenken …. das ist nämlich ziemlich großer Schwachsinn. Wo schriebe ich wohl „hässlich“ – und wo „schön“?
            Würde ich „hässlich“ und „antichristlich“ schreiben, wenn ich Angela Merkel kritisiere? Und würde ich „schön“ schreiben, wenn ich meinen Respekt Christen gegenüber bezeuge und sage, wie ich es allen Juden sage, dass mir ihre Religion naheliegt? Und wo wäre die Verbindung zu Merkel?
            Vielleicht verstehst Du ja jetzt: Natürlich kritisiere ich Israel für seine Politik – das hat aber doch mit Judentum überhaupt nichts zu tun. Ich kritisiere ja auch Putin und nicht „die Russen“, geschweige denn ihren orthodoxen Glauben …. was soll der Unsinn?

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          2. Stimmt schon, echsenwut, man kann darüber verhandeln was auf dem Tisch liegt, aber nicht sehen, was darunter liegt, wenn man nicht hinsieht.
            An der Stelle helfe ich jetzt aus, indem ich etwa folgenden älteren Kommentar von Dir hervorkrame, an dem sich „mein Fuß“ stieß. Ein Kommentar, der sich an Gerd Buurmann richtet.
            https://tapferimnirgendwo.com/2016/03/25/ihr-judenfeindlichen-arschloecher/#comment-117662

            echsenwut, 1.April (/April?), 2016:

            Wenns denn gegen „die Musels“ oder/und „die Palis“ geht, dann ist ein bisschen Unwahrheit und Überziehen schon drin, gell?
            Der Soldat, der auf der Bahre sitzt, ist nach offiziellen Angaben leicht – und keinesfalls „schwerst“ verletzt. Zudem wissen Sie schon, dass in Israel Mörder von Arabern gefeiert, frenetisch beklatscht werden, dass sie, wenn sie denn besonders erfolgreich getötet haben, rote Granitsarkophage erhalten und ihr Begräbnisplatz zur öffentlichen Einrichtung wird? Dass man den Tod eines Babies, das unter Qualen im Feuer starb, begeistert tanzend feiert? Sie wissen auch, dass die israelische Justizministerin in aller Öffentlichkeit Palästinenser mit Schädlingen und Ungeziefer gleichsetzt? Dass der Stellvertretende Sprecher der Knesset, Moshe Feiglin, ebenso in aller Öffentlichkeit über Massenerschießungen von Palästinensern nachdenkt und fordert, man möge alle auf einen Fußmarsch durch die Wüste in Richtung Ägypten schicken, damit man endlich dem „Groß-Israel“ näherkäme? Das wissen Sie alles durchaus, oder etwa nicht?
            Dass Avigdor Lieberman ebenso öffentlich die Bombardierung des Nasser-Dammes in Ägypten wohlwissend gefordert hatte, dass dadurch das halbe Land vernichtet und die halbe Bevölkerung ersäuft würde? Dass seine Anhänger gröhlend durch die Straßen liefen und laut die atomare Bombardierung des Gaza-Streifens gefordert haben?
            Natürlich wissen Sie das alles …… aber es gefällt Ihnen halt, all das einfach nur auszublenden (und auf Befragen natürlich zu behaupten, Sie wüssten von nichts, gell?)

            „…ist ein bisschen Unwahrheit und Überziehen schon drin, gell?“
            Tja, echsenwut: gell?

            Deine Vorwürfe gegen „die Juden“ sind interessanterweise Projektion, solltest Du für die Fantastinenser sprechen, zB.
            (Ja, und auch ziemlich interessant, wie schlau Du Juden, im Gegensatz zu Sarrazin, etwa findest, indem Du sie die atomare Bombardierung des Gasa-Streifens fordern läßt… Und überhaupt, was Du alles „weißt“ was die anderen wissen!)

            So ist auch der abschließende Satz rhetorisch bemerkenswert:
            „Natürlich wissen Sie das alles…“

            Damit hast Du Gerd Buurmann vermeintlich „überführt“, der (man kann es auch an der Daumenabgabe sehen, die so sicher nicht die allgemeine Leserschaft des Blogs widerspiegelt) Deinen Kommentar wahrscheinlich nicht einmal registrierte? So wie offenbar der größere Teil der dem Blog zugeneigten Leserschaft Deinen Kommentar nicht mehr registrierte.

            War das eigentlich Absicht, das späte sich Einschalten von Dir? Hast Du damit gerechnet, daß nur von Dir darauf verwiesene Leser Deinen Wurf registrieren? Narzißmus?

            Und keine Sorge, gegen Juden hetzen ist in Deutschland „Meinungsfreiheit“. Auch wenn zwischen Gesetz und Realität eine Kluft sich bewährte, die ganz ganz entfernt daran erinnert, wie etwa die durch die Nazis Hingerichteten in die Grube fielen…

            Fazit: eloquent bist Du, aber aufrecht offenbar nicht.
            Jetzt liegt das (hier) auf dem Tisch. Ist Dir das „überdacht“ genug zum Anwurf „Doppelgesichtigkeit“?

            Eine Frage noch zu diesem Kommentarfeld hier: wie ernst ist’s Dir mit Deiner Sorge um Jenny, daß man ihr „islamfeindlich“ begegne?

            ps/ es ist mir nicht so leicht, wie Du vielleicht meinst, oder von einem Juden erwartest(?), Dich auf Deinen eigenen Mist zu stoßen und somit einen vermeintlich vernünftigen Gesprächspartner zu diskreditieren.
            Doppelmoral, Doppelstandards, Heuchelei und dergleichen mehr jedoch sind mir zuwider.

            Und -apropos „die Juden“- ich spreche/schreibe als Einzelperson.
            (Vielleicht sollte ich Dich auch erinnern -da war mal was bei Dir im Blog, bei Chaya im Blog auch?- daß Du leichtfertig von einem (Juden) auf alle schließt, daher meine Anmerkung.)

            pps/Auszug aus dem Folgekommentar, echsenwut an den User ‚Praecox‘:
            „Ach ja …… jetzt soll ich seitenweise Links liefern und Sie bestreiten die Werthaltigkeit jedes einzelnen. Man kennt das…“

            Ja, nicht wahr?
            Also mache ich das hier ausnahmsweise(?) anders und liefere.

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  6. Zieht doch an was ihr wollt. Aber trotzdem, jede Kleidervorschrift engt die freie Entfaltung der Persönlichkeit ein. Jede Uniform, jeder von dem erwartet wird, dass er eine Mütze, einen Rock oder sonst was trägt muss sich unterordnen und einen Teil seiner Freiheit aufgeben. Religion macht unfrei, denn man ordnet sich Regeln unter. Nicht schlimm, wenn die Entscheidung für die Religion frei getroffen werden kann, denn dann ist es eine freiwillige Unterwerfung. Auch eine Burka ist für mich kein Problem wenn sie freiwillig getragen wird. Die Frau die das trägt will ja gar nicht für andere als individuelle Frau wahrgenommen werden. Das ist ihre Entscheidung, was geht es uns an. Ich gehe an FKK Tagen ins Schwimbad/Sauna, weil es nerft, mich für andere anziehen zu müssen.

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