Salonkolumnisten: Alternativen zur Zwei-Staaten-Lösung

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1853 Mitchell Map of Palestine

Die Zwei-Staaten-Lösung wird gerne als alternativlos verkauft. Dabei spricht nicht sonderlich viel für diese Lösung: Ein arabischer Staat in den Gebieten des Westjordanlandes und des Gazastreifens wäre kaum lebensfähig. Der einzig gute Grund für einen solchen Staat ist die vage Hoffnung auf einen Frieden. Aber es gibt Alternativen:

http://www.salonkolumnisten.com/nahost-alternativen-zur-zwei-staaten-loesung/

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12 Gedanken zu “Salonkolumnisten: Alternativen zur Zwei-Staaten-Lösung

  1. Es wird sowieso nicht dazu kommen. Israelische Bürger werden sich da so ausbreiten, dass es da gar keinen Platz mehr dafür gibt. Die Palistinenser werden die Verlierer sein, die Zeit arbeit gegen sie. Im Gegenzug wird Israel den Terror aushalten müssen, den es damit provoziert.

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    1. Bitte?, es gibt ganze 22 Staaten für Araber, manche davon sind riesig. Hingegen das winzige Israel möchten Sie den Juden nicht gönnen? Wie kommt man auf das schmale Brett-.
      Aber Sie finden ja auch, dass die Israelis den Terror verdient hätten.

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      1. Habe ich nicht geschrieben. Nur auf die Kausalität hingewiesen. Israel nimmt den Palistinensern das Land weg -> Palistina wird deshalb nie Realität -> Palistinenser können sich nur durch Terror wehren oder rächen. Ich finde nichts davon gut. Also lege mir das nicht in den Mund.

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        1. Die Aussage „Israel nimmt den Plisstetinensern das Land weg“ ist eine ebenso neue Lüge wie jene alte, dass die Juden vor Pessach christliche Kinder entführten, um deren Blut in ihre Matzes zu backen.
          Wo haben Sie diese hässlichen Lügen aufgeschnappt?
          Die sind ja völlig fakten- und textresistent: In dem Artikel, den Sie hier kommentieren wollen, steht, dass 2% der umstrittenen Gebiete von Juden besiedelt sind. Ist ja Wahnsinn, dass diese Juden wegen ganzer zwei Prozent irgendwem das Land wegnähmen oder mal wieder Kinder wegen Keksen abschlachten, nicht?

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          1. Es wird also nicht gesiedelt, na dann ist ja alles ok, alle bilden sich was ein. Ist alles nur eine Wahrnehmungsstörung. Umstritten aus israelischer Sicht oder?
            Wir warten mal 10 jahre und schauen dann noch mal auf meine Kausalität.

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          2. Sie wissen aschon alles und müssen sich nicht mehr um Tatsachen bekümmern? Wie fein für Sie.

            1992, zu Beginn des Oslo-Abkommens, betrug der Anteil der jüdischen Siedlungen auf dem umstrittenen Gebiet von Judäa & Samaria genau 2%
            Anno 2017, viele Jahre nach dem völligen Scheitern des Oslo-Abkommens, beträgt eben dieser Anteil eben genauso 2%.

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  2. Kann zwar nicht sagen, daß mein Faktenwissen reicht, um alle Dimensionen dieses Beitrages komplett zu verstehen. Wenn jedoch nur 52% der Israelis (dieser Angabe des Autors will ich einmal folgen) eine Zwei-Stasten-Lösung befürworten bzw. für tragfähig halten, dann ist es schlicht erfrischende Gedankefreiheit und wichtig, das Für und Wider von Alternativen zu durchdenken. Offenkundig hat das gebetsmühlenartige Festhalten an liebgewordenen Denkgleisen nicht zu Frieden im Nahen Osten sondern zu wachsendem Leid und wachsender Gegnerschaft auf beiden Seiten geführt.
    Eins noch: Deutschland als mein Vaterland sehe ich auf absehbare Zeit hinaus in der Pflicht, einen jüdischen Staat zu unterstützen. Daß ist eine sich aus der jüdisch-deutschen Geschichte (Shoah) ein moralischer Imperativ! Shalom – Pax- Salam

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    1. … jedenfalls hat der deutsche Bundestag am 2. Juli 2010 a) einstimmig die israelische Seite verurteilt, ohne b) diese Seite zuvor angehört zu haben. Es ging da um ein Schiff mit Hamas-Gutfindern und mit Gütern für die Hamas, das nach Gaza schwimmen wollte. So funktioniert dieser moralische Imperativ – auf die Dauer ermüdet er und reizt zu einer einstimmigen Verurteilung der Juden, ohne dass man sie zuvor hätte anhören oder nur mal selber ganz kurz hätte nachdenken müssen.

      Wahrscheinlich wird just dieses aus solchen moralischen Imperativen, die der Schuld geschuldet sind: Irgendwann schmeißt man sie über Bord. Die Imperative. Wegen der Schuld. Weil die ja irgendwie doch nicht so. Also doch nicht ganz so schuldhaft gewesen sein kann, die. Also die Schuld jetzt.Weswegen man dann mal ganz schnell und einstimmig die Israelis schuldig spricht, sich gegen eine bewaffnete pro-Terror-Propaganda-Invasion und Grenzverletzung gewehrt zu haben.

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      1. Schuld ist ein mehrdeutiges Wort. Moralischer Imperativ heißt zumindest: Verantwortung und damit Auftrag bzw. Verpflichtung.
        Das sehen manche nicht und der von Dir beschriebene gedankliche Mechanismus läuft oft so ab. Am Ende zählt die eigene Entscheidung, die man trifft. Da gibt es eine große Bandbreite.

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