Liebe Israelkritiker!

zeitisraelkritik
Die „ZEIT“ findet: Israelkritik ist kein Antisemitismus

Liebe Israelkritiker,

ich treffe viele von euch, die meisten im sozialen Netzwerk Twitter (in anderen bin ich nicht aktiv), manche aber auch mal im echten Leben. Ihr kritisiert Israel für das, was es tut und für das was es nicht tut. Ihr habt selten Recht, manchmal aber schon. Auch ich persönlich kann die Regierung Netanyahu nicht leiden, allerdings meist aus ganz anderen Gründen als Ihr.

Aber ganz unabhängig davon, ob ihr nun Recht habt oder nicht. Eine Frage habe ich: Warum Israel? Ich meine, es gibt so viele Baustellen auf diesem Planeten, die von guten Menschen beackert werden müssen. So viele Ungerechtigkeiten auf dieser Welt. Es geht mir nicht um #whataboutism, es geht mir darum, dass jeder, der ein Thema für sich entdeckt, vor allem mit so einem Eifer und Herzblut, einen Grund dafür haben muss.

Also bitte: Warum Israel?

Und wer das irgendwie mit dem Holocaust begründet, dem ist nicht zu helfen. Das ist an Zynismus (=Menschenfeindlichkeit) nicht zu überbieten.

Über Antworten freue ich mich!

Alles Gute

Eliyah Havemann

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27 Gedanken zu “Liebe Israelkritiker!

  1. „Ihr habt selten Recht, manchmal aber schon.“
    Das genügt mir, es ist fair.

    „Eine Frage habe ich: Warum Israel?“
    Ganz einfach, weil Israel nichts mehr wünscht als Normalität. Es möchte behandelt werden wie jedes andere Land auch. Da gehört Kritik dazu. Was meinst du wie hart Deutschland mitunter kritisiert wird, hmmm? Das darf man, Kritik gehört dazu.

    „Ich meine, es gibt so viele Baustellen auf diesem Planeten“
    wie kommst du darauf, dass andere Baustellen brach liegen? Schau dich um, auch woanders wird gearbeitet.

    Im übrigen weiss ich, dass Israel mit Kritik umgehen kann, man muss es nicht ständig vor Kritikern beschützen. Das Land hat größere Probleme, bei denen es Unterstützung brauchen kann, findest du nicht auch?

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    1. „Die „ZEIT“ findet: Israelkritik ist kein Antisemitismus“
      Kann Antisemitismus sein, oder auch nicht. Was bringt es immer den Hintergedanken „könnte das jetzt als Antisemitismus ausgelegt“ zu hegen? Kommt es nicht darauf an, ob eine Kritik berechtigt ist, oder auch was die Auswirkungen der kritisierten Punkte sind?

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      1. Da steht er wieder hingeschmiert, der kleinste Schwachsinn des Planeten, und ja, es ist ein sehr großer Planet, und da steht ein sehr, sehr kleiner Schwachsinn.

        Ich betreibe jetzt Jännekritik.
        Wohlan: Jänne ist ein völkerrechtswidriges Gebilde, ja ein illegitimes, unwertes Stück Land, das nicht existieren darf, alle anderen Länder dürfen zwar, aber DAS schmutzige Stück Jänneland darf nicht!, weil (nu, warum-?) es seit Jahrtausenden den Wopertingern gehört. So.
        Hingegen die Jännes dürfen nichts haben, die müssen da weg, während sie jedoch noch immer seit siebenundneunzig Jahrzehnten den Wolperingern die Äcker stehlen, die Töchter verderben, die Nachtische aufessen und die Wolpertinger ermorden. So.
        Ist das jetzt Antijännismus, oder ist das Jännekritik, so wie Belgienkritik oder Mongoleikritik?

        Jedoch wenn man nicht so ein rabiater iranischer oder iranisierender, sondern ein deutscher und moderater Antijännist ist, sieht man die Wolpertinger als permanent gedemütigte, permanent vertriebene Opfer, die gegenüber den Jännischen bevorzugt behandelt und durchgefüttert werden müssen, obgleich sie die Jännischen permanent abmessern. Neulich schlich wieder ein Wolpertinger zu einer jännischen Familie ins Haus und hat drei Jännern den Hals aufgeschlitzt.
        Was sagt der moderate Antijännist dazu: Die Jännersiiiedler!, die sind das Hindernis für den Weltfrieden mit den Wolpertingern!, und die Wolpertinger müssen sich doch irgendwie gegen die permanente Demütigungen durch die siiiedelnden Jännes wehren.

        So ist sie, die Israelkritik.

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        1. @Eliyah, tut mir leid, dieser Aristobulos verdreht meinen Kommentar komplett. Das Existenzrecht Israels bestreite ich nicht, im Gegenteil! Mein Wunsch ist, dass es diesem Land gut geht und es sich weiter entwickeln kann. Wäre das nicht so, ginge mir das Thema am Ärmel vorbei, es wäre nicht interessant für mich. Aritso zerrt in eine Richtung, die mit deinem Post wenig zu tun hat und zerstört deine gute Absicht, mit Kritikern ins Gespräch zu kommen, SORRY.

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          1. Gääähn.
            Petzer. Ferner:
            Ich-Ich-Ich-Doppelgääääähn..
            Das will doch mal wieder keiner wissen.

            Haben Sie nicht noch mehr Israelkritik zum Thema? Na wahrscheinlich nicht. Jenseits der Atombome kann ja nur noch der Teufel himself kommen.

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          2. Willst du mir den Mund verbieten, Aristo? Hast du mit deinem „“ich ich ich ich“ vergessen, das es nicht dein Blog ist, es ist Eliyahs Blog.

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          3. Billiger Petzlieser, der mal wieder nichts mitzuteilen hat.
            Argumentativ baden gegangen, argumentativ torpediert worden und wieder voll untergegangen, aber der kann es nicht akzeptieren, wenn er verliert. Er muss es verleugnen 😀
            Mann, ist der öd‘.

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          4. @(Aristubolus)
            Mich möchten sie torpdieren, ich bin per Zufall hier reingestolpert. Sie torpedieren Eliyah, der hat sich hier ein Blog aufgebaut. Er schreibt in einer Liga, an die sie nie heranranreichen. Eliyah hat einen Standpunkt, sie haben ein Feindbild.

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          5. Und immer noch wieder keine Israelkritik.
            Iiisraelkritik sollen Sie hier betreiben, aber kein personalabteilungsgeiles Dauergeschwätz.
            Na man kann ja verstehen, dass das schwerfällt jenseits von Feindbild & Atombombe.
            Tja, wer sein Pulver verschossen hat 😀

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    2. Jaenne
      „Im übrigen weiss ich, dass Israel mit Kritik umgehen kann, man muss es nicht ständig vor Kritikern beschützen. Das Land hat größere Probleme, bei denen es Unterstützung brauchen kann, findest du nicht auch?“

      Angenehm unaufgeregter Standpunkt.
      Viielleicht habe ich es überlesen, aber das empört aufgeregte Flügelgeschlage als Reaktion auf unberechtigte Kritik kam bisher nicht aus Israel.
      Zudem was ändert`s.
      Sowohl Griechen, Polen Deutsche und Briten mussten sich in den letzten Monaten/Jahren Kritik anhören. Vieles davon unter der Gürtellinie. Schein dann wohl zu politischen Spiel zu gehören

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  2. Warum Israel?

    Als Kommunistin kritisiere ich jeden bürgerlichen Staat – ergo auch Israel.

    Andere Baustellen liegen nicht brach, sondern werden genauso bearbeitet. Das gleiche könnte man aber auch Leuten sagen, die Israel bedingungslos verteidigen. So what.

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    1. Komisch, dass solche so gern bevorzugt Israelkritik betreiben (steht als Wort sogar im Duden), aber niemals Nordkoreakritik (gibts nicht im Duden) oder Irankritik (gibts auch nicht im Duden) oder gar Selbstkritik (steht im Duden drin,und man sollte sie betreiben, ehe man wieder und wieder übern Jud‘ herfällt).

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  3. Ich glaube einen Teil der Antwort zu kennen.
    Ich bin der Meinung, dass sich diese Leute zum Großteil eben nicht „Israel ausgesucht“ haben.
    Viel eher glaube ich, dass sich von einigen auf das Thema so versteift wird, weil sie merken; okay, wenn ich Spanien, den Iran oder Brasilien kritisiere kräht kein Hahn danach.
    Wenn ich aber feststelle, dass die Israelische Regierung Dinge tut, die nicht in Ordnung sind, bekomme ich starken Gegenwind, bin in Teilen sogar gleich ein ‚Antisemit‘.
    Das lässt man sich halt nicht gern sagen und aus Trotz und Unverständnis gegenüber solchen Aussagen kritisiert man die Israelische Regierung dann erst Recht und oft, weil man der Meinung ist, es sei sein gute Recht Misstände anzupragern, unabhängig davon ob es anderen genehm ist oder nicht.
    Dass diese Diskussion über die Jahre dann eine ganz eigene Dynamik genommen hat, kommt noch dazu.
    Wenn du heute in eine Linke Gruppe kommst, wirst du spätestens nach ein paar Wochen mit diesem Thema konfrontiert und teilweise wird von dir sofort eine Positionierung verlangt.
    Da spielt dann auch darein, welche Meinung die Leute aus deiner Umgebung vertreten.

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  4. Als Christ betrachte ich das aus der biblischen Perspektive; für mich ist das Thema sehr geistlich – was unmittelbar mit dem weltlichen zusammenhängt.
    Was aktuell geschieht, sehe ich als bereits von der Bibel angekündigte Ereignisse, und das sollte Menschen dazu bringen, die Augen aufzumachen. Nicht, sie zu verschließen, wie Religionen meist vorgeworfen wird. Und dann umzudenken und anders zu handeln.
    Insofern für mich – Israel als Herzens Angelegenheit.
    Gruß aus’m Ländle 😉

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  5. Hi Eliyah. Wie findst’n das, dass da einer so peinlich doof ist und unter vier verschiedenen Pseudonymen immer den gleichen langweiligen Antisemitismus verbreitet? 😀

    Ich kann Dir sagen, was mit dem ist: Der möchte angeworben werden. Daran glaubt er. Er glaubt nämlich, dass er vom Iran/Katar/Ayman Mazyek/den Russen bezahlt werde, aber weil er bloß in seiner verbogenen Fantasie Geld von denen sieht, glaubt er, dass sie ihn trotzdem schätzen und brauchen.
    Na, LOL aber auch 😀

    Weswegen er in allen jüdischen oder zionistischen Blogs, die er erreichen kann, dieses redundante wertlose Zeug hinmüllt und Antisemitismus verbreitet.
    Warum macht er das: Weil er von der Hasbara-Seite angeworben werden will.
    Er glaubt wirklich, dass ihm das zustehe, weil er ein genialer Fälscher sei. Dabei ist er dumm, völlig verdrogt, total beschränkt und nichtmal viertelgerissen.
    Der kauft sich seine Drogen im Darknet, um sich wieder für unwiderstehlich zu halten, und dann geht er in die jüdischen Blogs und unwiderstehlichisiert herum.

    Du könntest ihm ein Mail schreiben, indem Du ihm ein Angebot machst, das er nicht ablehnen kann, und weil Du’s mit „Der Mossad“ unterschreibst, wird er’s Dir glauben 😀 😀

    A guttn Schabbes.

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        1. Ari, es reicht. Hier posten verschiedene Menschen unter verschiedenen Pseudonymen. Ich sehe das im Backend. Ich mag Deinen Stil nicht und daher spreche ich Dir ein Hausverbot in den Kommentarbereichen dieses Blogs aus. Falls Du einen zweit-Pseudonym erfindest, wird es auch geblockt und gelöscht.

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        1. Schankedön 🙂

          P.S.
          Ich will jetzt auch mal Israel kritisieren.

          Moshe Dayan hat 1967 den Tempelberg der Waqf überlassen, in der Hoffnung, dass er durch diese humane Geste die Araber zum Friedenmachen oder zumindest zur Akzeptanz des status quo bewegen könnte.
          Man sagt, Moshe Dayan „kannte die Araber“, er sei mit ihnen aufgewachsen. Er hat sich sehr, sehr überschätzt, denn die Sache ging genau anders herum aus: Seit 1929, als der Mufti Al-Husseini die Pogrome von Jerusalem und Hebron befahl, wird in der Al-Aksa-Moschee wöchentlich und täglich geschrieen, dass die schmutzogen Juden die Moschee zerstören, besetzen, entweihen, abreißen oder sperren wollten, je nachdem, und immer gleich morgen.
          Moshe Dayan hat nicht erkannt, dass das über Jahrzehnte immer so weitergehen werde. Er hat 1967 gehofft, dass die Pogromstimmung mal ein Ende haben könnte, und er hat den Arabern etwas gegeben. Die sehen seine Geste jedoch nicht als humane Geste, so wie man unter Zivilisierten diese Geste sähe!, sondern sie sehen sie allein als Schwäche.

          Seit Dayans Zeiten bieten israelische Regierungen den Arabern immer wieder etwas an (Barak, Olmert, Netanyahu auch). Verhandlungsangebote galore. Diese Gesten haben noch nie zu etwas geführt außer zum mörderischen Geschrei der Araber nach mehr, nein nach überhaupt Allem („from the river to the sea Palestine will be free!“), und zu erneuten Bombenattacken, Autoattacken, Messerattacken auf Juden.

          Man sagt, dass Juden von je her besonders gut lernen können. Nur mit dem realpolitischen Dazulernen hat man politischerseits in Israel größte Probleme.
          Das ist kritikabel.
          (Und auch so herum geht Israelkritik. Bloß ist sie so herum richtig.)

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          1. @Ari, warum kritisierst du nicht die Nichtanwendung der Atombombe durch Israel, das fehlt noch in deiner Aufzählung.

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          2. @Aristo, das ist sowas von durchschaubar. Du ekelst Leute weg, indem du sie als Lügner, Dummschwätzer, beschränkt, dämlich, dumm und was nicht alles anpöbelst. Dein Verhalten fällt zu 100% in die Trolldefinition. Trolle wie du kriegen jedes Forum, jeden Blog kaputt.

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  6. Kritik an Israel ist legitim. Daran ist nichts zu rütteln.
    Das gesagt, ist es aber interessant wie viel Aufmerksamkeit diesen 22.000km² Wüste und Halbwüste geschenkt wird. Eigentlich sollte Israel nicht überregional Aufmerksamkeit bekommen.
    Das wäre als würden wir weltweit ständig über Ungarn, Belgien oder ähnliche Kleinstaaten debattieren.

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