easyJet: Wie schützt man sich vor Datenlecks?

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Jemand hat bei easyJet Daten von 9 Millionen Kunden entwendet. Ich bin einer dieser Kunden und bekam eine Email vom Fluganbieter, die mich gewarnt hat, dass Hacker diese Informationen gegen mich einsetzten könnten.

Ich bin easyJet für die Transparenz sehr dankbar. Und es führt uns mal wieder vor Augen, dass unsere Informationen, die wir Dienstleistern online anvertrauen, niemals 100% sicher sind. Das trifft auf E-Commerce- Anbieter, Soziale Netzwerke und im Grunde auf alle anderen Online-Dienste zu, vor allem auf die, bei denen man sich einloggen muss.

Als Kunde ist es auch nicht möglich zu beurteilen, welcher Anbieter tatsächlich in der Lage ist, die ihm anvertrauten Daten auch zu schützen. Daher muss man eigentlich immer davon ausgehen, dass so ein Datenleck entstehen kann. Um sich selbst zu schützen, muss man also versuchen, die Auswirkungen des Lecks zu minimieren. Und dabei helfen diese vier Tipps:

  1. Nutze bei jedem Dienst ein eigenes, einzigartiges Passwort, das auch nicht einfach eine Abwandlung eines anderen Passworts ist. Negativbeispiel: easyJetMyP@55w0rd, WordPressMyP@55w0rd, usw.
  2. Falls möglich, nutze bei jedem Dienst eine andere Email-Adresse. Damit kann man direkt nachvollziehen, woher missbrauchte Adressen stammen.
  3. Falls man mehrere Kreditkarten hat, sollte man jeder Karte eine bestimmte Funktion zuordnen: Reise, Einkäufe, Online Shopping, Online-Dienste (Netflix, iTunes, Amazon Prime, etc.). So fallen in den Monatsabrechungen Missbräuche viel schneller auf und eine Kartensperrung hat einen kleineren Effekt.
  4. Achte auf Phishing-Angriffe. Mit den aus den Leaks gewonnenen Daten lassen sich häufig zielgerichtete Spearphishing-Angriffe konstruieren. Diese Angriffe können per Email, SMS, Soziale Medien oder auch Anrufe und Briefe eingehen.

Hamburg meine Perle

Wenn Israelis erfahren, dass wir aus Deutschland ausgewandert sind, fragen sie meistens: „Aus Deutschland? Warum seid ihr aus Deutschland weg gegangen?“ Wenn Deutsche erfahren, dass wir aus Deutschland nach Israel ausgewandert sind, fragen sie oft: „Vermisst du Deutschland?“

Meine Antwort ist dann: „Deutschland nicht wirklich, aber Hamburg vermisse ich.“

Ja, ich bin mit Leib und Seele Hamburgerin. Ich war 11 als wir mit kleiner Zwischenstation aus der Ukraine nach Hamburg ausgewandert sind. So Vieles verbinde ich mit dieser Stadt, aber vor allem finde ich, dass es die schönste Stadt ist.

Dieses Foto ist von vor 2 Wochen, als ich auf meiner Tour durch Deutschland in Hamburg war. Von dieser Stelle, wo das Foto gemacht wurde, stieg ich ins Auto und fuhr weiter nach Bielefeld zum dritten Vortrag. Als ich über die Elbbrücke fuhr und Hamburg Richtung Autobahn verließ, kamen mir fast die Tränen.

15,3 Billion Dollars for a chip

 

„Gam zu l‘tova“ quoted Mois Navon, an engineer and Rabbi who invented the Mobileye chip, while telling his amazing story full of rises and falls on the way to the company which was recently bought for billions of dollars by Intel. But not only that! He disclosed the secret of the Israeli innovation success.

In his presentation Mois showed how a „car-toy company“ transformed into a company which saves lives of people on the road and is now developing the first system on the market for autonomous vehicles.

Thank you very much for such an inspirational talk!

#hwzinisrael #swissdelegation #israelinnovation

Salonkolumnisten: Das Diktat der Uhr

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Nach dem Ende der Zeitumstellung, wie sie die EU geplant hat, müssen wir uns für eine Zeit entscheiden: Soll es die ganzjährige Sommerzeit sein?

Mehr auf Salonkolumnisten.com

Und das sagt der Leser Patrick Pinkepank dazu:

Zurück nach zwei Wochen Pause

Zwei Wochen waren wir im Urlaub und daher ist hier im Blog so wenig passiert. Es war schön! Wir entspannten im Nirgendwo an der Flensburger Förde.

Das Wetter war durchwachsen, aber oft heiter. Wir genossen die Abkühlung und sind selbst bei leichtem Regen gerne zum Strand Spazieren gegangen.

Mit der Fähre machten wir einen Tagesausflug nach Sønderborg und sahen unterwegs so viele Segelboote, dass es das Wort in den Wortschatz unseres Kleinsten (2) geschafft hat.

Dann verbrachten wir Zeit in Hamburg mit Familie und Freunden.

Auch einen Tagesausflug im ICE nach Berlin zu meiner Mutter und den Geschwistern war Teil der Reise.

Im Hambuger Park „Planten un Blomen“ gibt es einen Kletterbaum für Kinder und Väter.

Aber jetzt sind wir zurück! Es waren zwei wirklich schöne Wochen. Aber das Schönste am Urlaub ist immer noch das Losfahren und das Nach-Hause-Kommen. Das hat man am deutlichsten bei unserem Ältesten (5) gemerkt. Er hat sich auf beides so sehr gefreut, dass er es jedem ungefragt erzählte: „Wir fliegen morgen nach Raanana! Das ist in Israel!“

Den Sonnenuntergang in Raanana tauchte uns in das Licht, das Heimat bedeutet.

An der Grenze zum Libanon

Es sind gerade Pessach-Ferien und alle fahren in Urlaub. Die Hotels nehmen Mondpreise. Erstens, weil sie es können und zweitens, da viele von ihnen ihre Küche für Pessach umkrempeln mussten. Wer Angst hat vor dreckigen Hotelküchen, der sollte genau jetzt Urlaub machen. Zu Pessach wird in koscheren Hotels garantiert jede Krume Dreck entfernt.

Wir haben uns in unserem alten Opel auch auf den Weg in den Norden des Landes gemacht. Und wenn ich Norden sage, dann meine ich Norden. Im diesem Moment sitze ich keine 200m von der Grenze zum Libanon entfernt. Hier sind wir im Kibbutz Misgav Am:

  

Die Fahrt dauerte ein paar Stunden länger als erwartet, da wir nicht die einzigen waren, die den Weg nach Norden eingeschlagen haben und so waren wir froh, in den Abendstunden uns im Kibbutz ein wenig die Füsse zu vertreten. Dabei sind die folgenden Bilder entstanden.

Leider ist der Himmel bedeckt und es regnet sogar ein paar Tropfen. Aber ich finde, die Bilder sind doch ganz gut geworden. Und den Schnee auf dem Berg Hermon konnten wir auch sehen.

Auf dem Rückweg unseres Spazierganges wurden wir noch Zeuge der Muezzin, die vom Libanon zu uns herüberschallten. Sie holen alles aus den Lautsprechertröten heraus, was da ist, ungeachtet jeder disharmonischen Übersteuerung. Und Klänge, vor allem die lauten, halten sich nicht an Staatsgrenzen und schallen einfach hinüber.

Tel Aviv im Frühling 

Ron Huldai, der Bürgermeister Tel Avivs

Der Bürgermeister von Tel Aviv, Ron Huldai, hat meine Frau Jenny (und damit auch mich und unsere Kinder) zum Frühlingsfest auf dem Givon-Platz eingeladen. Er sprach über Pessach, die Freiheit, für die dieser Tag steht und natürlich über Tel Aviv.

Jenny und ich

Die Stadt ist eine einzige Dauerbaustelle. Das kann furchtbar nervig sein, vor allem, wenn man mit dem Auto vorankommen will oder einfach mal etwas Ruhe braucht. Aber für Ron zeugt es von der Lebendigkeit der Stadt. Tel Aviv ändert täglich sein Gesicht und bewahrt dennoch sein Antlitz. Und der Givon-Platz ist ein fantastischer Ort für solche Gedanken. Denn dort prallen Erneuerung und Verfall aufeinander. Ich habe das in ein paar Fotos eingefangen.